CAGR
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Gewinn
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Was die CAGR ist und was nicht
- Sie ist die geglättete Rate, nicht der tatsächliche Verlauf. Eine Anlage, die erst 80 % steigt und dann 30 % fällt, hat dieselbe CAGR wie eine, die gleichmäßig gewachsen ist. Die CAGR beschreibt die Endpunkte, nie den Weg dazwischen.
- Sie verzinst sich, ist also nicht der Mittelwert der Jahresrenditen. 50 % Gewinn und danach 50 % Verlust lassen Sie 25 % im Minus stehen, nicht bei null. Der Mittelwert der beiden würde behaupten, es sei nichts passiert.
- Jahre dürfen Bruchteile sein. Achtzehn Monate sind 1,5. Die Formel verlangt keine ganzen Jahre.
- Eine negative CAGR ist eine richtige Antwort. Ist der Endwert kleiner, ist die Rate negativ — und das beschreibt einen Rückgang korrekt.
- Sie braucht einen positiven Anfangswert. Eine Wachstumsrate aus null heraus ist nicht unendlich, sondern undefiniert — der Rechner verweigert deshalb die Auskunft, statt eine Zahl zu erfinden.
Das Gegenstück in Excel
=(Endwert/Anfangswert)^(1/Jahre)-1, als Prozentsatz formatiert. Excel hat dafür auch ZSATZINVEST, geschrieben =ZSATZINVEST(Jahre; Anfangswert; Endwert) — sie macht genau dasselbe und liest sich später leichter.